Eingesperrt im eigenen Kopf

Ihr habt es sicherlich alle mitbekommen. Es wurden partielle Ausgangssperren verhängt. Nur noch Krankenhäuser und Pflegeheime werden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen weiter betrieben. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir vor eine riesen Katastrophe stehen. Oder sind wir schon mitten drin? Ich sitze hier Zuhause, habe Nichts zu tun, die Nachrichten von „Zombieangriffen“ häufen sich stündlich. Menschen greifen Menschen an und fressen sie bei lebendigem Leibe. Von Joshua habe ich seit Tagen nichts gehört, ich erhalte keine Informationen. Die Telefonleitungen sind ständig überlastet. Ich weiß nicht einmal genau was ich recherchiere und Euch schreiben soll. Ich werde jetzt mal versuchen zu schlafen.

3 Gedanken zu „Eingesperrt im eigenen Kopf“

  1. Wo war das denn jetzt genau wo du bist? Hier im Rheinland bekommt man davon noch nicht viel mit. Wenn es so dramatisch ist, wie du sagst… meinst du es ist eine Nachrichtensperre verhängt worden? Oder ist es lediglich eine lokale Angelegenheit? 🤔🤔🤔🤔🤔

  2. Von einer Nachrichtensperre wissen wir hier noch nichts. Nachdem wir uns die Sache in Niedersachsen angesehn haben, dachte meine Redaktion das wird so ein Ding wie die Vogel- oder Schweinegrippe. Für mich als Reporter also keine Story und wir sind wieder zurück nach NRW. Heute morgen bekommt unser Nachrichtenredakteur genau so eine „Zombieangriffstory“ von der Polizeipressestelle… Ich häng schon den ganzen Tag am Telefon. Nach meinen Recherchen sind die Forstämter hier bei uns auch schon länger mit ähnlichen Fällen beschäftigt. Kaum bin ich also wieder hier schickt mich mein Chefredakteur wieder nach Norden. Hoffe ich komme mit dem Presseausweis noch easy durch. Werde vor Ort noch einen Kollegen bei der Bundeswehr besuchen. Da kann ich vielleicht ein paar Nächte sicher pennen. Nicht das wir die Lage doch unterschätzen. Sobald ich was rausfinde melde ich mich. Drückt mir die Daumen.

  3. Bei uns im Raum Fürstenau/Osnabrück wird es gerade etwas seltsam. Ich arbeite in einer etwas ausserhalb gelegenen Einrichtung für behinderte Menschen, bis Mitte letzter Woche durften unsere Bewohner noch alleine raus und mit dem Fahrrad ins Dorf. Jetzt wurde über das Wochenende ein provisorischer Zaun um die Einrichtung gebaut und die Bewohner dürfen nur noch mit dem Auto ins Dorf gebracht werden.
    Mein Schwiegervater meint das saß vielleicht mit dem Vorfall in der Wohnsiedlung in Plaggenschale zusammenhängt. Da war wohl letzte Woche in der Nacht richtig was los mit viel Polizei, Hubschrauber, Rettungsdienst und Feuerwehr.

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